Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto – YNSA

Die Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA) ist eine spezielle Form der Akupunktur, die auf bestimmten Punkten am Schädel basiert. Sie wird vor allem bei Schmerzsyndromen des Bewegungsapparates, orthopädischen Erkrankungen, funktionellen Störungen innerer Organe sowie neurologischen Störungen und Paresen eingesetzt. Die Methode zeichnet sich durch ihre gezielte und schnelle Wirkung aus, da das Gehirn und die entsprechenden Körperbereiche direkt über die Schädelpunkte angesprochen werden.
Funktionsweise
Bei Störungen im Körper kann sich das zugehörige Schädelareal verändern. Der Stoffwechsel in dieser Zone kann beeinträchtigt sein, was sich in tastbaren Gewebeverhärtungen, Verquellungen oder sogenannten Mikromyogelosen zeigt. Diese Veränderungen können den energetischen Fluss zu den tiefen Gehirnzentren beeinflussen, die wiederum in Verbindung mit den betroffenen Körperbereichen stehen.
Ähnlich wie bei der Ohrakupunktur lässt sich der menschliche Organismus als Mikrosystem auf dem Schädel abbilden. Die gezielte Behandlung der Schädelpunkte kann daher besonders effektiv sein. Durch das Setzen der Nadeln werden die Punkte stimuliert, wodurch sich die Aktivität und Regulation der betreffenden Bereiche verändern kann. Viele Anwender berichten, dass bereits kurz nach der Behandlung eine Verbesserung von Beweglichkeit oder Schmerzempfinden wahrnehmbar sein kann.
Die YNSA-Schädelakupunktur ist damit eine präzise Methode, die individuell auf die jeweilige Situation abgestimmt wird und in der Praxis oft als ergänzende Maßnahme bei funktionellen und neurologischen Problemen eingesetzt wird.

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